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Herbstliche Wanderung…

… auf den Napf. Seit ich vor vielen Jahren zum ersten Mal mit den Mädchen und einem Freund im Naturfreundehaus Aemmital im Napfgebiet eine Woche Sommerferien verbracht habe zieht es mich fast jährlich mindestens einmal in diese Gegend. Von Trubschachen (nur schon diese Namen!..) steige ich auf den Napf und übernachte im Berggasthaus. Am nächsten Tag – eigentlich wollte ich nach Summiswald ins Entlebuch hinunter, aber das Entlebuch war am Morgen voller Nebel – so bin ich den ganzen Tag immer leicht über der Nebelgrenze bis nach Waasen i.E. gelaufen (einer der vielen Vorteile, wenn mann nicht mit dem Auto unterwegs ist). Bin auf der ganzen Wanderung an beiden Tagen keinem einzigen Wanderer begegnet.

Die einsamen Höfe erinnern mich immer an Gotthelf… fast könnte man meinen es hat sich seither nicht viel verändert. Jedesmal bin ich erstaunt über die Menschen… ohne viele Worte sind Begegnungen von einer grossen Freundlichkeit, ja sogar Herzlichkeit. Die Menschen, so habe ich wenigsten den Eindruck, haben hier noch Zeit. Der Bauer, der den Traktor abstellt weil ich mitten auf dem Weg am fotografieren bin und sich mit mir über den Herbst, die Zeit, die Klimaerwärmung austauscht… langsam und bedächtig… mit fast minutenlangen Pausen… hinterlässt eine wunderschöne Stimmung in mir.

Musste natürlich meinen neuen Fotoapparat (meiner Tochter ist der alte in den Ferien kaputtgegangen) ausprobieren… vor allem die möglichen Farbspielereien, die man direkt mit der Kamera spielen kann haben mich fasziniert….

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