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endgültig am Ziel…

Wie Ihr sicher gemerkt bin ich gegen Ende meiner Reise nicht mehr nachgekommen mit dem täglichen Schreiben meines Tagebuchs… es braucht viel Zeit und auch gute funktionierende Internetverbindungen respektive vor allem einen FTP-Zugang für den Upload der Bilder. Und obwohl ich nun schon einige Tage zurück bin fasse ich die letzte Woche in den folgenden 2, 3 Beiträgen doch noch zusammen:

Dienstag, 6. und Mittwoch 7. August 2013:

Wir haben uns schon entschieden die 6-7 Tage, die uns noch bis zur Heimreise bleiben, südlich von St-Nazaire zu verbringen und die Küste noch ein Wenig Richtung Süden hinunter zu fahren. Der Monsieur unseres Chambre d’Hôtes in Corsept erzählt uns vor unserer Abfahrt von Pornic, einem schönen Dorf an der Atlantikküste mit Fischerhafen – etwa 30km südlich von hier entfernt. Das macht uns “gwundrig” und wir entscheiden also einstimmig und in bester Harmonie uns dieses Pornic mal anzusehen. Fahren also nach nach St-Brevin-les-Pins ans Meer… jetzt, heute morgen kann ich es auch so richtig geniessen… bin nun also angekommen am Ziel meiner Reise: am Atlantik. Zur Zeit ist morgens Ebbe und so ist das Meer weit weit draussen… wir fahren auf unserem neuen Veloweg (ja, gibt schon wieder einen neuen Weg, den Euroveloweg No. 1 – könnte durchaus mein / unsere nächstes Projekt werden – er führt vom Nordkap bis zur Algarve, ist noch lange nicht überall realisiert – aber in Frankreich ist er bereits Tatsache – also, es wäre sicherlich schön von Nantes bis Biarritz oder gar San Sebastian zu fahren ;-) ), der uns durch die Ferienhaussiedlungen, die ganze Küste ist hier überbaut, aber es sind keine grossen Überbauungen, sonder viele kleinere Ansammlungen von einstöckigen Ferienhäusern immer wieder unterbrochen von Pinien- und Eichenwäldern und der supermarkierte Veloweg führt uns etwas im Zick-Zack aber dafür sehr angenehm durch diese Siedlungen, Wäldchen und Felder.

Kurz nach Mittag kommen wir in Pornic an… wirklich wie ein richtiger Fischerhafen… natürlich voll “touristisiert”, aber trotzdem ganz hübsch… ausserdem ist August, ganz Frankreich hat Ferien… klar, dass da einige Leute unterwegs sind… trotzdem bringt uns dieser Ort so richtig in Ferien-Meer-Atlantik-Stimmung. Wir finden noch ein freies Hotelzimmer, nicht gerade romantisch gelegen bei Einkaufszentrum und McDonald… aber mit dem Velo nur 5 Minuten ans Meer und ins Städtchen Pornic. Das junge Ehepaar mit zwei Kindern hat das Hotel erst anfangs Jahr übernommen, alles renoviert… eine grosse Aufgabe und dazu noch zwei Kinder!!… Hut ab!!… Sie sind SEHR sympathisch…

Eine Stunde verbringen wir im nahegelegenen Einkaufszentrum mit dem Waschen unserer Wäsche… muss auch mal sein… dann fahren wir runter an den Strand und geniessen den Rest des Nachmittags beim Dösen in der Sonne und dem Beobachten des Strandlebens. Am Abend geniessen wir das Abendessen in einem der vielen Restaurants am Fischerhafen von Pornic.

Am nächsten (späteren) Morgen ;-) … fahren wir mit dem Velo Richtung Pointe de St-Gildas, dem äussersten Zipfel einer Halbinsel. Erstaunlich jedesmal wieder die grossen Gezeitenunterschiede… wie die Schiffe auf dem Trocknen liegen im Hafen von Pornic. Wir wählen den Wanderweg, müssen das Velo von Zeit zu Zeit stossen, da der Weg über Felsen führt… aber dafür geht’s direkt der Küste entlang… erinnert an die Küste der Bretagne… etwas rau und karg aber wunderschön. Nach kleinem Imbiss am Pointe de St-Gildas, legen wir uns für den Rest des Nachmittags an einen der kleinen Sandstrände, die die felsige Küste immer wieder unterbrechen und fahren dann gegen Abend in wunderschönem Licht, diesmal etwas im Landesinneren, zurück nach Pornic.

et comme toujours… les photos

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