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Mit Gemütlichkeit…

Mit Gemütlichkeit…

Versuche die nächsten Tage zu planen aber das geht nicht. Kann mich nicht entscheiden. Das ist manchmal echt schwer… Luxusproblem, klar… trotzdem aber Eines . Meinem Rücken scheint es wieder besser zu gehen, offenbar hat ihm der Sonntag gutgetan. Es tut gut so lange Ferien zu haben… bekomme Abstand… es kommt mir vor als sei ich schon seit Ewigkeiten unterwegs und es dauert ja noch fast 3 Wochen!
 
Also beschliesse mal bis Valence-d’Agen zu fahren, ca. 35km. Dann mal sehen… Hotel hat es eins, aber ich lass es mal offen, vielleicht mag ich ja dann die 20km bis Moissac doch noch. Fahre um 9 langsam los… wieder dem Kanal entlang… sichere Sache, mann kann sich kaum verfahren. Agen scheint gar nicht so klein zu sein ( 34’126 Einwohner, also so gross wie Uster – etwa)… aber es dauert doch eine Weile bis ich dem Kanal entlang aus der Industrie raus bin… zum Abschluss noch ein Schrottplatz. Wahnsinn, wenn mann das so sieht, ein Schrottplatz, wieviele gibt es wohl in Frankreich – auf der Welt?
 
Dann ganz zum Schluss noch einer dieser Campingstandplätze auf der anderen Seite der Kanals. Werd nich ganz schlau draus… sind es Fahrende… oder sind es Wanderarbeiter… vermutlich beides. Schon in Aiguillon hat es so einen Platz gehabt… getrau mich natürlich nicht zu fragen… die Bewohner sehen nicht sehr vertrauenserweckend aus… aber vermutlich täuscht das…
 
So rollt es weiter… mit Gemütlichkeit … vorbei an Feldern. Weizenernte läuft auf Hochtouren. Der Weizen wird Tonnenweise in die Silos gefahren… Lasterwagen auf Lastwagen…
 
Wo in Frankreich ein Fluss, da trifft mannfrau früher oder später auch auf ein Atomkraftwerk. So geschehen in Golfech (komischer Name) kurz vor Agen. Kurz denke ich, so nah bei einem AKW möcht ich nicht schlafen. Aber eigentlich kommt es auf 17km mehr oder weniger nicht an wenn’s kracht. Mehr eine Kopfsache. Und schliesslich: Irgendwoher muss der Strom ja kommen mit dem ich in den TGV’s quer durch Frankreich gereist bin… mit dem ich meine diversen Gerätebatterien auflade… also, nicht so heikel.
 
So komme ich also gegen zwölf in Agen an. Hotel „Le Tout va Bien“ sieht gar nicht übel aus, ist das Einzige am Ort… übrigens nicht zu finden auf Booking.com. Manchmal gibt es solche Hotels, die sich dem „Zwang“ entziehen. Montag in Frankreich ist fast wie Sonntag – sehr vieles geschlossen. Eine Boulangerie hat aber offen, die Sandwich sind mir einfach zu gross. Kaufe mir einen kleinen Quiche und setzte mich auf einen von mehreren Plätzen auf eine Bank in den Schatten der Bäume. Es bläst übrigens ein recht starker aber sehr warmer Wind. ztDann kommt wieder das Entscheiden… soll ich jetzt noch weiterfahren oder hier bleiben… mögen tät ich noch… ist aber auch heiss… vielleicht tät es meinem Rücken gut so wie’s ist, also nicht mehr weiterfahren… hmmmmm … schiebe das ganze noch ein wenig hinaus, in dem ich mich noch in die Bar auf dem Platz setze und ein Coci trinke. Werde müde… ein Mittagsschläfchen so schön gemütlich im Schatten im kühlen Hotelzimmer, frisch geduscht… wär nicht übel. Also kann ja mal fragen ob’s Platz hat…
 
Hat Platz! Für 79.00 demi-pension… wieso nicht Zimmer, Nachtessen und Morgenessen alles dabei… gar nicht mal übel – oder? Und habe sowieso keine anderen Restaurants gesehn… zwei Brasserien… aber so wie ich Frankreich auf dem Land kenne, haben die Mittags geöffnet für’s Mittagessen und Abends geschlossen, am Abend gehen alles nach Hause essen, wenigstens in der Woche. Also gebucht….
 
Na dann… mit Gemütlichkeit… Ferien geniessen… faul sein…
Wie es sich gehört vor dem Nachtessen, ab 19:30 ein Apéröchenbierchen… das Nachtessen erstaunlich gut!!
Kurzer Abendspaziergang zum Kanal… wunderschön kitschiger Sonnenuntergang
 
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